Alpenüberquerung mit Hunden – ein Reisebericht

Jetzt ist es bald soweit………….

Persönlicher Reisebericht von der Wanderwoche im Juni 2013
Monika Geisen-Schmitt

 
Wir haben es gewagt und uns für die Alpenüberquerung angemeldet. Wir werden mit Sabine und Helmut Eberle eine einwöchige Wanderung unternehmen, die vom Kleinwalsertal ins Vinschgau führt. Gemeinsam mit Nelly, unserem Hund.

Dieses Wanderangebot ist speziell für Hundebesitzer konzipiert worden, somit werden wir auch andere Hundesbesitzer und deren Hunde kennenlernen und zusammen die Bergwelt erleben. Spannend! Wir freuen uns sehr darauf.

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Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant

Sonntag, 23.06.2013

Das 1. Treffen findet auf dem Hundeplatz von Sabine statt. Am Sonntag treffen sich dort alle TeilnehmerInnen, die tierischen wie auch die menschlichen. Insgesamt treffen 11 Menschen und 9 Hunde aufeinander. Besonders das Zusammentreffen der Hunde ist spannend. Australian Shepards trifft Schäferhund, Retrievermischling trifft Cockerspaniel, andere Mischlinge aus dem Tierschutz treffen wieder andere Mischlinge. Es wird geschnüffelt, geknurrt, gebellt, gepinkelt alles was Hunde eben so machen.
Das tun die Menschen nicht, die begucken sich, was ja ungefähr dasselbe ist und reden die ersten Worte miteinander.
Hoffentlich ist der Regen, der einsetzt, nicht weisend für unsere Wanderwoche!

Außer etwas Imponiergehabe und Gezicke, zwischen den Hunden natürlich, verläuft alles planmäßig. Sabine geht sehr konzentriert vor, indem sie dem menschlichen Teil des Teams diverse Aufgaben gibt: „ begrüße die anderen TeilnehmerInnen mit deinem Hund“, „umrunde die anderen Teams mit deinem Hund“ etc..
Im Anschluss an die 1. Kennenlernrunde treffen sich die Menschen im Gasthof „Alpenblick“ und Helmut berichtet über die Tour und den 1. Tag. Alle speisen dann dort zu Abend, um anschließend in das jeweilige Quartier zu gehen. Es scheint eine nette Truppe zu sein, die sich dort zusammengefunden hat.

Die Taschen sind gepackt, der Tagesrucksack mit dem notwendigen Equipment ausgestattet. Ich bin froh, dass Sabine auch noch Handschuhe zur Verfügung stellen konnte,. Ich hatte diese nämlich gar nicht eingepackt, es ist doch Sommer, oder? Nellys Tasche ist mit Hundefutter, Handtuch und Näpfe auch bestückt und so können wir beruhigt einschlafen. Das klappt nicht so gut, denn wir sind sehr aufgeregt!

Montag, den 24.06.2013

Hurra, heute geht es los. Was sagt das Wetter………… es regnet. Schade, aber hilft ja nix. Um 10:30h treffen wir uns alle am Gasthof Alpenrose in Mittelberg, von dort starten wir.
Gemeinsam wandern wir ins Gemsteltal (ca. 1160m). Unterhalb der Schönboden Alpe, lassen wir die Hunde frei laufen und schauen wie sie untereinander agieren. Der kleine Pablo wird heftig angemacht, aber schnell ist die Situation entzerrt. Wieder stellt Sabine uns Menschen Aufgaben, die wir mit dem eigenen Hund umsetzen sollen.

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Es geht weiter zur Hinteren Gemstelalpe, dort kann, wer mag die oberste Schicht der Kleidung ablegen. Es wird steil, da kommt Schweiß auf. Es geht über ein paar felsdurchsetzte Schrofen bis zu einer schaurigen Schlucht, die einen Blick zum Gemstelbach erlaubt, der hier in die Tiefe stürzt.
An der Oberen Gemstelalpe (1692m) regnet es immer noch in Strömen, sodass die Hunde pitschnass sind. Wir dürfen sie in den Raum des Versorgungsliftes absetzen. Trocken ist es hier, aber kalt. Die Menschen haben es besser, sie dürfen in die geheizte Stube und sich bei Bier und Würstchen ausruhen und trocknen lassen.

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Aber es hilft ja nix, wir müssen weiter. Die ersten Schneefelder werden von uns gestreift. Reina und Nelly finden den Schnee super und flippen erst einmal aus. Der Regen wird stärker, als wir endlich die Widdersteinhütte (2009m) erreichen. Puh, geschafft.
Lange bleiben wir dort nicht, aber der Kirsch-Rhabarber-Kuchen kommt sehr gut an. Die Hunde haben einen Zeltpavillon zur Unterkunft zugewiesen bekommen, aber einige zittern wie Espenlaub. Die Wirtsleute haben Erbarmen und die Zittrigsten der Vierbeiner dürfen in die Hütte. Wir bekommen sogar Handtücher zur Verfügung gestellt, um die Hunde trocken zu rubbeln. Wie nett ist das denn, lieben Dank dafür.
Beim Abstieg wird es richtig kalt. Es ist schon sehr gut Handschuhe zu haben. ☺☺
Wir erreichen nach 300m Abstieg Hochkrummbach, dort erwartet uns ein Taxitransfer und bringt uns nach Zug am Lech. Mensch und Hund sind froh, im Auto ist es trocken und warm.
Sofort nach dem Einzug in den Gasthof „Alwin“, dürfen wir nur Hunde und Taschen ins Zimmer bringen und müssen uns dann wieder zusammenfinden, wegen wichtiger Informationen. Ungeduscht, müde und gespannt sitzen wir an dem warmen Kachelofen. Überraschung! Meine Freundinnen aus Duisburg haben uns zur Silbernen Hochzeit eine Überraschung bereitet. Sabine und Marlis, die Wirtsfrau, haben diese gemeinsam umgesetzt. Zu Ehren von Rolf und mir gibt es einen Sektempfang und einen köstlichen Schokoladenkuchen. Oh, wir sind total gerührt. Die Überraschung ist gelungen und wir freuen uns sehr. Der Kuchen ist köstlich! Unsere Gruppe lässt sich das Dargebotene munden, danach geht’s aber endlich unter die heiße Dusche.

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Zum Abendessen kredenzt uns Marlis frische „Forelle Müllerin“. Meine wurde bereits filetiert, daher kann ich mir den Fisch auch schmecken lassen, mmmh.
Helmut stellt noch die nächste Etappe vor, ehe wir glücklich und zufrieden ins kuschelige Bett fallen.

Dienstag, den 25.06.2013

Aufgewacht, raus aus dem Bett. Muskelkater? Nein, zum Glück nicht, Wetter? Regen, na ja könnte schlimmer kommen.
Heute wollen wir zum Stierlochjoch (2009m), vorbei an der Ravensburgerhütte (1949m), von dort zum Spullersee ins Klostertal nach Klösterle (1072m) wandern.
Aufgrund des vielen Neuschnees ändert Helmut seinen Plan, wir werden jetzt direkt den Spullersee ansteuern. Annalies und Marcel gehen jedoch die ursprüngliche Route und werden uns dann wieder treffen. Die beiden Schweizer sind super fit und genießen den Urlaub mit ihren Hunden, Gina und Lara. Ein paar Höhenmeter mehr oder weniger schrecken weder die Beiden noch ihre Fellnasen.
Nach dem guten Frühstück geht’s direkt los. Der Spullersee liegt etwas verhangen im Regennebel, er ist ein Hochgebirgssee in Vorarlberg. 1919 bis 1925 wurde er von den Österreichischen Bundesbahnen anlässlich der Elektrifizierung der Arlbergbahn angelegt und wird zur Energieerzeugung genutzt.
Als wir die Alpe Dalaaser Staffel (1746m) erreichen, bemerken wir ein gut gefülltes Hühnerhaus! Helmut fragt höflich nach, ob die Wirtin leckere Spiegeleier anbieten könnte. Als sie dies bejaht, bestellt die ganze Gruppe Spiegeleier von glücklichen Hühnern. Die Wanderung bislang war wunderschön und abwechslungsreich, die ersten Murmeltiere konnten gesichtet werden. Die Jäger unter den Hunden waren schon ganz aufgeregt. Trotzdem es immer noch regnet, ist die Stimmung unter den Menschen extrem gut.
Nach der Alpe geht es recht steil und steinig hinunter nach Klösterle. Hier holt uns der Hüttenwirt der Kristberghütte ab und bringt uns auf eine steile Fahrstrasse zum Panoramagasthof (1425m).

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Abends erwartet uns ein extrem leckerer Hirschbraten, köstlich!
Dem kleinen Ivan geht es nicht so gut, er hat die Zwischenräume seiner Ballen extrem entzündet. Gut, dass Vanessa da ist, die weiß was zu tun ist und da Katrin und Vanessa sich mit den beiden Fellnasen Pablo und Ivan manchmal ein Zimmer teilen, ist die Pflegeperson nicht weit. Glück gehabt!
Abends hört es sogar auf zu regnen und wir können die Berge aus dem Nebel auftauchen sehen.

Mittwoch, den 26.06.2013

Heute geht’s recht früh aus den Federn, denn um 7:30h startet die 3. Etappe. Nach einem fulminanten Frühstück stehen alle Wanderer/-innen mit ihren Hunden an der Gondelbahn. Die bringt nicht nur uns, sondern auch die Schüler ins Tal. Dort erwartet uns ein Wanderbus und bringt unsere Gruppe ins Silbertal. Sabine und Rolf werden es heute mit Ivan ruhiger angehen.
Die Fahrt mit dem Wanderbus endet an der unteren Gafluna-Alpe (1350m). Von dort wandern wir weiter über das Silbertaler Winterjöchle (1903m) und dem Schönverwalltal zur Heilbronner Hütte (2320m). Es gibt sehr viel Neuschnee und die Berge bieten eine bizarre Winterlandschaft.
Zu Beginn unserer Wanderung genießen die Hunde die vielen kleinen Seen und Teiche, hier sind besonders die wasserbegeisterten in ihrem Element. Da kann Nelly nur staunen und auch Tina wedelt nur müde mit ihrer Rute.

Die Steigung zur Heilbronner Hütte ist schon sehr anstrengend. Helmut lässt die stärkeren Wanderer vorgehen und „zieht“ mich dann mit seinen ruhigen langsamen, aber stetigen Schritten den Berg hinauf. Vanessa bildet die Nachhut, sie meint „wir seien doch nicht auf der Flucht“. Danke ihr Beiden, dass hätte ich ohne euch nicht geschafft. Nachdem wir die Hütte schon sehen, kommt zum Ende noch einmal ein kurzes sehr steiles Stück, so ein Sch…..

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Aber geschafft, und der Kaiserschmarren schmeckt super. Wie schön, dass Sabine und Rolf uns entgegen gekommen sind und kurze Zeit später ebenfalls in der Hütte einkehren. Wunderbar!
Der Abstieg führt uns an der Verbella Alpe (1938m) vorbei. Die Verbella Alpe liegt auf Vorarlberger Gebiet und von hier hat man einen Panoramablick bis tief ins Montafon hinein. Natürlich nur, wenn es nicht regnet.
Nach dieser recht anstrengenden Tour werden wir im Gasthof „Paznauerhof“ in Galtür herzlich willkommen geheißen. Die Wirtin schenkt erst einmal ein Willkommensschnäpschen aus. Na denn, Prost!
Hier werden wir u.a. mit einer super leckeren Tomatensuppe verwöhnt. Aber der Abend ist noch nicht zu Ende. Edmund hat bereits eingeheizt, in seiner Holzjurte.
So treffen wir uns alle in diesem heimeligen und warmen Ort zum Quatschen. Das Feuer heizt uns mächtig ein und der Himbeerschnaps, von Edmund gestiftet, vertreibt die innere Kälte. Es wird wieder sehr lustig. Katrin berichtet von ihren Erfahrungen in Norwegen, mit den Riesenmücken! Ja, ja Katrin wir haben’s nicht vergessen.

Donnerstag, den 27.06.2013

Wieder müssen wir früh raus aus den Federn, denn um 8:30h fahren wir los. Es geht von Ischgl ins Fimbatal hinein, über die Gampen Alpe (1975m), hinauf zur Heidelberger Hütte ( 2264m).
Von allen Seitentälern ist das Fimbatal aus historischer und wirtschaftlicher Sicht das bedeutendste und interessanteste Tal des Paznauner Alpenraumes. Das Fimbatal erstreckt sich mit einer Länge von zirka 16 Kilometern in südwestlicher Richtung gegen die Hochsilvretta hin. Die Heidelberger Hütte ist die einzige Unterkunft des Deutschen Alpenvereines auf Schweizer Staatsgebiet. Sie steht in außergewöhnlich schöner Lage am Fuße des majestätischen Fluchthorns (3.399 m). Seltsam und unnatürlich verläuft hier die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz. Das obere Fimbatal wird, obgleich es im Einzugsgebiet des Paznaun liegt, der Schweiz zugeteilt, sodass die Schweizer Alpbesitzer keinen natürlichen Zugang haben und nur über den 2.608 Meter hohen Fimbapass hierher gelangen können.
Der Fimbapass ist mit seinen 2.608m der höchste Punkt unserer Wanderung. Und diesen Pass erklimmen wir, Menschen und Hunde. Trotz Regen und Schnee haben wir es geschafft. Nichtzuletzt durch tollen Teamgeist, der die Schwächeren unterstützte und den einzelnen helfend einspringen ließ. Danke Marcel fürs Tragen des Rucksackes. Lieben Dank an Alle für die mentale Unterstützung, dafür, dass wir nicht das Gefühl bekamen Ballast zu sein. Ihr seid alle toll!

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Es ist schon sehr kalt dort oben, Sonne? Nö, leider nicht, also laufen wir auch bald weiter. Schnee so weit das Auge blickt. Über einen Schneehang sollen wir auf Geheiß von Helmut mit unseren Hunden auf Marcel zu laufen, der dann fotografieren soll. Ich bin gespannt wie die Fotos werden.
Wir gehen weiter ins Val Sinestra im Unterengadin und irgendwann sind wir in der Schweiz, Grüezi!

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Auf dem Weg müssen wir zwei Hängebrücken überqueren. Yipeh, das schaukelt aber mächtig. Den Hunden ist dies auch nicht geheuer.

Dann macht uns Helmut noch auf etwas Besonderes aufmerksam. Östlich von Zuort, auf Gemeindegebiet von Ramosch, sehen wir die Erdpyramiden von Prà San Peder, ein Naturdenkmal von eindrücklicher Schönheit. Durch die Erosion sind im Laufe der Jahrtausende diese eigenwilligen Gestalten aus dem Moränenmaterial entstanden.

Endlich erreichen wir das Kurhotel Sent, dort werden wir abgeholt und nach Sent gefahren. Das Kurhotel taucht imposant in der Landschaft vor uns auf. Anlass für den Bau dieses riesigen Kurhotels waren die arsenhaltigen Eisensäuerlinge: Ulrichsquelle und Conradinsquelle.
Abends speisen wir in einem italienischen Restaurant und werden u.a. mit Capuns, einer Spezialität aus Graubünden, verwöhnt.

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Aber auch der Limoncelli Crema ist nicht zu verachten und schmeckt mir sehr lecker, jamjam!
Auf der abendlichen Hundegassirunde stelle ich fest, dass Sent richtig hübsch ist und einen schönen kleinen Stadtkern hat. Trotzdem ist es immer angenehm, ins Bett zu kriechen. Zufrieden und glücklich. Einige Jungs aus unserer Gruppe sind wohl noch ein wenig in der kleinen Bar versackt. Macht doch nix, Hauptsache ihr seid morgen wieder fit!

Freitag, den 28.06.2013

Der letzte Tag bricht an und ein wenig Wehmut stellt sich ein. Trotzdem freue ich mich auf die heutige Etappe. Sie führt uns nämlich durch die Uina-Schlucht und heute regnet es kein bisschen. Das Taxi bringt uns nach Sur-En und wir steigen auf zur Uina Schlucht. Weil heute gutes Wetter ist, können wir viele Bergspitzen sehen. Die Schlucht ist wirklich toll und als die „tausend“ Mountainbiker endlich an uns vorbei geradelt sind, können wir die Aussicht und den Weg genießen. Naja, steil und anstrengend ist es schon, müssen heute auch 1000 Höhenmeter absolviert werden. Aber da die Strecke etwas sehr ursprüngliches und wildes hat, vergesse ich sogar die Anstrengung (jedenfalls manchmal).

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Oben angekommen, genießen wir erst einmal eine kleine Rast, selbst Nelly hat nun etwas blutige Pfoten, aber es ist ja auch der letzte Tag. Helmut sieht sogar einen Bartgeier, die hier im Gebiet wieder ausgewildert werden.
Der Weg führt uns weiter über den Schlinigpass 2311m. Es ist die Staatsgrenze zu Italien. Nur ein Kreuz, ein unauffälliger Grenzstein und eine trichterförmige Mauer, die im Sommer beim Viehauftrieb verwendet wird, um das Vieh zu zählen und zu „verzollen“, sind die Merkmale dieser hoch alpinen Grenze. Hier wird nämlich seit 400 Jahren das Malser Jungvieh zur Sommerweide gebracht, da die Schweizer mit ihren Rindern nicht durch die gewaltige Schlucht heraufkommen.

Der Ortler liegt leider im Nebel, dafür begleiten uns aufmerksame Murmeltiere mit ihren Pfiffen.
In der Sesvenna Hütte (2.256m) kommen wir wieder zu Kräften. Wie schön, Sabine und Rolf sind schon da. Die Hütte hat eine tragische Geschichte zu erzählen:

Am 06. 02. 2012 gerieten vier Männer, welche auf
dem Weg zur AVS Schutzhütte Sesvenna, waren,
unter eine Lawine und überlebten relativ
unbeschadet. Dieses Ereignis war der Anlass
zur Entstehung der „4mannSäule“.
Der Hüttenwirt sen. Luis Pobitzer
beauftragte den Künstler Raimund Spiess mit
der Durchführung.
Die Säule dient in erster Linie als Dank für
den glücklichen Umstand, dass die vier
Männer den Lawinenabgang überlebt haben.
Zudem sollte sie in Zukunft den Wanderer und
Bergbegeisterten zum Innehalten und zu einem
vernünftigen Verhalten in der Bergwelt
anregen.

Die 4mannSäule soll an die Begebenheit erinnern.

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Gemeinsam machen wir uns dann auf den Abstieg, vorbei an Wasserfällen und immer mit Blick ins schöne Schlinigtal, bis wir in Schlinig ankommen.

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Abends werden uns u.a. Kartoffelsalat mit schmackhaften Schnitzeln von glücklichen Schweinen kredenzt. Supi, alles lecker.

Samstag, den 29.06.2013

Heute müssen wir uns von vielen lieben Menschen und netten Hunden verabschieden und stellen fest: Es war wunderbar!
Wir haben nicht nur die Anstrengungen gemeistert, sondern auch den Gedanken besiegt. „ das schaffst du doch nie!“ Nicht zuletzt durch unsere Gruppe.
Wir konnten viel zusammen lachen, nicht übereinander sondern miteinander. Wir haben den Anderen wert geschätzt, Hilfe annehmen können und uns einfach erfreut, dass Hunde und Menschen so harmonisch miteinander waren.
Auf jeden Fall sind wir um eine positive Erfahrung reicher geworden.

Viele Erinnerungen haben wir sammeln können, und uns manches Mal gewundert, wenn Helmut uns auf geologische Punkte hingewiesen hat oder Sabine das Verhalten der Hunde analysierte. Eine super Kombi, seid ihr Zwei! Danke dafür!

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.
Franz Kafka

In diesem Sinne, steht uns ein langes Leben bevor, denn wir sehen das Schöne im Leben, da bin ich mir sicher und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr auf der Anschlusstour. Es würde uns freuen.

Monika & Rolf

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Alpenüberquerungen werden geboten bei: Hundewelt Kleinwalsertal

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