Bergwandern mit Hund(en) – die besten hundetauglichen Touren

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Bereits im Jahr 1995 entdeckten wir das Bergwandern mit unseren Vierbeinern als das ideale Hobby für uns. Die traumhaft schönen Bergregionen der deutschen Alpen, Österreichs, der Schweiz und Südtirols bieten die idealen Voraussetzungen dafür. In der Regel sind die Bergpfade und Wandersteige sehr gut gekennzeichnet, viele Hütten bieten unterwegs die Möglichkeit zu einer längeren Rast und sehr viele Bergwandertouren sind durchaus gut mit Hund begehbar.

Auch für den Vierbeiner ist das Bergwandern eine artgerechte Form der Beschäftigung. Der Hund wird körperlich gefordert und ausgelastet, ist den ganzen Tag mit seinem menschlichen Rudel in der Natur unterwegs, und es gibt unendlich viel zu entdecken und zu erschnüffeln.

Bergwandern mit Hund ist ungefährlich, solange bestimmte Vorraussetzungen vom Hundebesitzer erfüllt werden. Ein Bergwanderurlaub im hochalpinen Bereich sollte nur mit einem gesunden Hund angetreten werden. Sehr jungen Tieren (Welpen und Junghunde unter 8 Monaten) sowie sehr alten Hunden sollte man hochalpine Bergtouren nicht mehr zumuten. Für junge Hunde im Wachstum und auch für die Senioren unter den Vierbeinern mit Arthrose kann die Belastung für die Gelenke zu stark sein, also auf jeden Fall vorher den Tierarzt befragen.

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Bei der Auswahl der Bergwanderregion, in der Sie den Urlaub verbringen möchten, sollte Ihre Kondition und die Ihres Vierbeiners das entscheidende Kriterium sein. Wanderkarten kann man schon vor Urlaubsantritt auf taugliche Routen prüfen und einige Touren vorab ausarbeiten. Suchen Sie sich mit Hund auf jeden Fall Routen mit Bergbächen oder Seen, damit es unterwegs genügend Wasser für den Vierbeiner gibt.

Neben gesundheitlichen Aspekten sollten einige Erziehungsregeln bedacht werden. Planen Sie mit Hund einen Bergwanderurlaub, so sollte der Hund Grundkommandos kennen und gut erzogen sein. Ein Hund der alle Grundkommandos wie „Sitz, Platz, Fuß“ beherrscht, und gelernt hat, wie er mit Menschen und anderen Tieren umzugehen hat, kann jederzeit mit auf Bergtouren genommen werden. Solche Touren sind teilweise auch deshalb für den Vierbeiner eine Herausforderung, weil es unterhalb der Waldgrenze Wildbestand gibt und Sie im Gebirge grundsätzlich auf den Almen freilaufenden Kühen, Schafen oder Haflingern begegnen können. Ihr Hund sollte also kein Jäger sein, oder er muss die gesamte Tour über angeleint bleiben.

Auch ein alltäglicher Benimmfehler wie das freudige Anspringen von Zweibeinern kann auf einem schmalen Bergpfad mit entgegenkommenden Wanderern lebensgefährliche Folgen haben. Sinnvoll ist ein Kommando bei dem der Vierbeiner zum Beispiel genau weiß, dass er vorbeizugehen, bzw. auszuweichen hat. Da  es in vielen Bergregionen auch viele Mountainbiker gibt, wäre es zudem sinnvoll, wenn Ihr Hund das korrekte Verhalten bei Begegnungen mit Radfahrern kennt.

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Passende hundefreundliche Ferienunterkünfte findet Ihr für die Bergregionen in den deutschen Alpen, Österreich, Südtirol und der Schweiz bei www.rudelurlaub.de

Ab sofort werden hier verschiedene mit Hunden sicher begehbare Bergtouren in verschiedenen Regionen gepostet (Auszüge aus „Der Berg ruft“, © Corinna Reiter).

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